Zusätzliche Betreuungskraft

Bezeichnung der Stelle:

Zusätzliche Betreuungskraft nach § 43b, 53c SGB XI (w/m/d)


Arbeitsbereich: Betreuung
Arbeitszeit: 8-10 Stunden /Woche
Vergütung: gesetzlicher Mindestlohn


Direkte weisungsbefugte Vorgesetzte: Leitung des Betreuungsdienstes
Weisungsbefugt: keinem
Wird vertreten durch: anderen zusätzlichen Betreuungskräften
Gleichgestellt:

  • anderen zusätzlichen Betreuungskräften
  • Hauswirtschaftshilfskräften

Aufgaben und Kompetenzen:


Ziele:

  • Unterstützung von Angehörigen insbesondere im Umgang mit dementiell veränderten Senioren
  • Aktivierung der Senioren, Sicherung von bestehenden Ressourcen und Wiedergewinnung von verlorenen Fähigkeiten
  • Weckung und Förderung des Wunsches der Senioren nach mehr Selbständigkeit und des Willens, bei der Gewinnung größerer Selbständigkeit aktiv mitzuwirken
  • Mithilfe bei der Sicherung der optimalen psychosozialen Betreuung der Senioren
  • Mithilfe bei der Neuentwicklung, Verbesserung und Umsetzung von Konzepten zur Betreuung auch von gerontopsychiatrisch veränderten Senioren
  • Mithilfe und Mitgestaltung bei der Entwicklung und Umsetzung der Unternehmensphilosophie

Betreuungsauffgaben:

  • Als ständiger Ansprechpartner für die Senioren „präsent“ sein. Aufbau einer kontinuierlichen und belastbaren Beziehung zu den Senioren
  • Betreuung von Senioren mit eingeschränkter Alltagskompetenz. Berücksichtigung fachwissenschaftlicher Erkenntnisse insbesondere im Bereich der dementiellen Erkrankungen
  • Mithilfe bei der Angehörigenarbeit
  • Gestaltung des Alltages von Senioren. Berücksichtigung wiederkehrender täglicher Ereignisse wie etwa der Grund- und Behandlungspflege
  • Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse jedes Seniors, insbesondere etwa des Zeitpunktes des morgendlichen Aufstehens
  • Begleitung zum Arzt oder zu therapeutischen Maßnahmen. Informationsweiterleitung an Ärzte und Therapeuten
  • Begleitung zum Friseur
  • Begleitung bei Behördengängen
  • Begleitung bei Einkäufen und Freizeitaktivitäten
  • Gottesdienste besuchen, Friedhofsbesuche
  • den Bewohner für Gespräche über Alltägliches und ihre Sorgen zur Verfügung stehen
  • Beratung des Bewohners bei der Auswahl der Kleidung; dabei Berücksichtigung der Jahreszeit
  • Vorlesen aus Büchern
  • gemeinsames Singen und Musizieren, insbesondere alte Volks- und Wanderlieder, Heimat- und Kirchenlieder
  • gemeinsame Gartenarbeiten im Sommer
  • Spaziergänge
  • Mitwirkung bei Bastel- und Malgruppen
  • Brett- und Kartenspiele spielen
  • Gedächtnisübungen machen
  • Motivation von Senioren
  • Mithilfe bei der Biografiearbeit. Führen von Gesprächen mit den Senioren über sein Leben
  • Mithilfe bei verschiedenen therapeutischen Verfahren, etwa 10-Minuten-Aktivierung, integrative Validation, Validation nach Feil, basale Stimulation sowie Musiktherapie
  • Beobachtung des Gesundheitszustands und des Verhaltens der Senioren Weitergabe von relevanten Informationen an die Leitung des Betreuungsdienstes und Angehörige etwa im Rahmen von Fallbesprechungen
  • Sterbebegleitung

Kommunikations- und Kooperationsbeziehungen:

Die zusätzliche Betreuungskraft soll zu folgenden Personen und Institutionen eine Kommunikations- und Kooperationsbeziehung aufrechterhalten:

  • zu der Leitung des Betreuungsdienstes
  • zu den Angehörigen der Senioren
  • zu den Senioren
  • zu den Angehörigen und sonstigen den Senioren nahestehenden Personen
  • zu den Hausärzten
  • zu den Seelsorgern
  • zu den ehrenamtlichen Helfern
  • zu den Ergotherapeuten und Krankengymnasten

Sie bringen mit:


fachliche Qualifikation:

  • Basiskurs „zusätzliche Betreuungskraft“ mit 100 Stunden
  • Betreuungspraktikum in einem Pflegeheim mit 100 Stunden
  • Aufbaukurs mit 60 Stunden
  • Grundkenntnisse
    • Grundlagen der Hygiene
    • Erste Hilfe
    • Verhalten beim Auftreten eines Notfalls
  • Kenntnisse der Pflegedokumentation
  • Grundkenntnisse über die Formen, Symptome und Verlaufsstadien von dementiellen Erkrankungen, psychischen Störungen, geistigen Behinderungen, typischen Alterskrankheiten und deren Therapiemöglichkeiten, Kenntnisse zur Psychologie des Alters, insbesondere Kommunikation und Interaktion mit dementen Menschen
  • Grundkenntnisse zum Haftungsrecht, Betreuungsrecht und zur Schweigepflicht
  • Grundkenntnisse zur Freizeitgestaltung und zur Aktivierung, etwa Biografiearbeit, verschiedene Beschäftigungsangebote und Seniorengymnastik
  • Kenntnisse zur Ernährung im Alter mit besonderer Beachtung von Diäten und Nahrungsmittelunverträglichkeiten sowie Nahrungsverweigerung
  • gute Deutschkenntnisse

persönliche Grundfähigkeiten:

  • körperliche und seelische Stabilität
  • Ausgeglichenheit und Geduld
  • Gelassenheit im Umgang mit verhaltensbedingten Besonderheiten
  • positive Einstellung zur Arbeit mit pflegebedürftigen alten Menschen und Interesse an ihrer Biografie
  • flexible, eigenständige und kreative Arbeit
  • Kommunikationsfreude und empathische Fähigkeiten
  • Fähigkeit Verantwortung wahrzunehmen
  • Initiative und Einsatzbereitschaft
  • Teamfähigkeit
  • Konfliktfähigkeit
  • Organisationsfähigkeit
  • Fähigkeit zur ständigen und umfassenden eigenen Fortbildung
  • sicheres Auftreten und sprachliche Gewandtheit

Ihre Bewerbung:


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